Performance Marketing
Juni 13, 2007
Die Bereitschaft, die Potenziale des Internets zu nutzen, wächst stetig – interessanterweise auf Seiten der Endverbraucher schneller als unter den Werbungtreibenden. Der überbordenden Skepsis, die durch das Platzen der Internet-Spekulationsblase ausgelöst wurde, folgt nun eine realistische Akzeptanz – in allen Bevölkerungskreisen. Die Nutzer-Zahlen zeigen kontinuierlich nach oben.Das Marktforschungsinstitut IMAS International stellte bereits Ende 2003 fest, dass das Internet mit 60 Prozent Werbung akzeptierender Nutzer bereits damals einen ähnlich hohen Akzeptanzwert wie die Kinowerbung (62 Prozent der Kinobesucher) aufwies und weit vor der Fernsehwerbung (40 Prozent der TV-Zuschauer) oder postalischen Mailings (45 Prozent der erwachsenen Bevölkerung) lag. Bemerkenswert ist, dass auch ältere, besser gestellte Personen nun überproportional Zugang zum Internet finden. Im Übrigen nutzen gerade Personen mit eher geringem TV-Konsum, also besser Gebildete und Personen mit höherem Einkommen, das Internet intensiv als Informationsquelle über Produkteigenschaften und -preise.
So hat Performance Marketing auch eine große Bedeutung für die Vorbereitung von Kaufentscheidungen bekommen. Laut einer bereits im Jahr 2004 vorgestellten Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen Netratings nutzen 94 Prozent aller deutschen Haushalte mit Internet-Zugang dieses Medium vor wichtigen Kaufentscheidungen, und immerhin 89 Prozent hatten bereits online eingekauft. Insbesondere informierten sich die Internet-Nutzer laut dieser Studie über Preise (81 Prozent), holten Informationen zu den Produkten ein(68 Prozent) und suchten einschlägige Händler (62 Prozent).