Social bookmarking liegt im Trend. Erst nur im englischen Sprachraum bekannt, breiten sich mittlerweile auch hierzulande die Social Bookmark Dienste aus. Signifikant für einen solchen Dienst ist, dass Webseiten als Lesezeichen in einem System abgelegt und somit mit allen Benutzern von diesem geteilt werden. Dabei ist das System normalerweise recht offen gestaltet, so, dass der Nutzen möglichst vielfältig ist. Ein weiterer wichtiger Punkt beim sozialem Lesezeichen-Setzen ist das so genannte Taggen. Das bedeutet, dass man die Webseiten mit Tags, also Schlagwörtern versehen kann. Diese charakterisieren die Seiten dann näher und das ganze System wird durchsuchbar…

…und genau hier liegt der Knackpunkt, wenn man den Machern von shagg, dem bisher einzigartigem Social Bookmark Directory, glauben schenkt. Die Verschlagwortung der Webseiten verliert dadurch stark an Potential, dass sie dem Nutzer ungeordnet, und somit schlecht durchsuchbar, präsentiert werden. Der Gedanke hinter dem Projekt ist, dass die Benutzer der Webseite die Schlagwörter in eine sinnvolle Ordnung einbringen können.

Durch diesen Vorgang entsteht ein besser durchsuchbares Webverzeichnis. Somit kann man sagen, dass das Prinzip des Social Bookmark Directory Grundideen verschiedener Systeme verfolgt – der herkömmlichen Suchmaschine, des Webkatalogs und des Social Bookmarkings. Es bleibt zu hoffen, dass durch dieses Konzept ein hoher Mehrwert sowohl für die normalen Benutzer, als auch für die Webmaster, die SEO betreiben entsteht.

Mittlerweile haben sehr viele Firmen oder auch Privatpersonen eine Internetpräsenz. Früher oder später stellt sich aber dann bei den meisten Webmastern die Frage, wie sie mehr Besucher auf ihre Webseite bekommen können Durch „Mundpropaganda“ oder beispielsweise Werbung auf Visitenkarten werden nur wenige User Ihre Webseite besuchen. Deutlich wichtiger ist es, bei den großen Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google oder Yahoo mit seiner Webseite weit vorne gelistet zu werden. Zum anderen gibt es im Internet auch ein paar gute Webkataloge oder Verzeichnisse, bei denen man seine Seite ganz leicht eintragen kann. Diese werden zwar von etwas weniger Usern genutzt, jedoch finden sie in Webkatalogen durch übersichtlich geordnete Kategorien das, wonach sie suchen, oftmals schneller.
Ein Webkatalog ist immer offen für Eintragungen von jeglichen Seiten. Um seine Seite in einen Katalog einzutragen, sucht man sich eine passende Kategorie (zum Beispiel „Computer und Internet“) aus und wählt dann eine gewünschte Form der Eintragsmöglichkeit. Die Betreiber des Katalogs entscheiden dann über die Freigabe der Webseite. Dieser legt auch die Regeln fest, unter welchen Bedingungen eine Seite in einer bestimmten Katalog gelistet wird oder nicht.
Webverzeichnisse mit kostenloser Eintragsmöglichkeit gibt es mittlerweile schon hunderte, die man über Suchmaschinen finden kann.

Ein sehr guter Webkatalog ist zum Beispiel Webverzeichnis4You.

Als Webmaster nutzt man natürlich gern die Möglichkeit, sich auf einfache Art und Weise Backlinks für seine Domain(s) zu holen. Die Rede ist dabei von Webkatalogen, die es mittlerweile hundert- oder gar tausendfach im Internet gibt. Das Eintragen in solche Verzeichnisse geht recht einfach, dauert pro Eintrag nur eine kurze Zeit und üblicherweise muss man dafür nichts bezahlen. Keine Frage, solch einen kostenlosen Service bieten viele Webmaster aus reinem Idealismus an, ohne dabei wirklich etwas daran zu verdienen. Andere hingegen wollen direkt mit den Einträgen Geld verdienen, indem sie nur kostenpflichtige Eintragsmöglichkeiten bieten. Das kann im Grunde genommen jeder Katalogbetreiber für sich entscheiden, wie er das handhaben möchte. Die Frage ist, ob der Service letztendlich stimmt und sein Geld auch wert ist.Im Grunde genommen ist es ja auch nicht zu verübeln, wenn Katalogbetreiber eine Gegenleistung für einen kostenlosen Eintrag erwarten. Das Setzen eines Backlinks zurück zum Webkatalog wird hierbei sehr häufig praktiziert. So bekommt also die eingetragene Domain einen Link vom Webkatalog, der Webkatalog wiederum einen Link von genau dieser Domain wieder zurück. So gewinnen beide Seiten ein Stück mehr Popularität. Doch wenn man in die Landschaft der Webkataloge schaut, scheint dieses Vorgehen immer mehr von Katalogbetreibern ausgenutzt zu werden, die ihre Kataloge für so unheimlich toll halten. Dabei werden nur Linkeintragungen gegen Backlinks vorgenommen, die möglichst noch von erstklassigen Unterseiten kommen, auf denen sich kaum abgehende Links befinden oder gleich einen Startseiten Backlink als Voraussetzung veranschlagen. Hier darf man in der Tat die berechtigte Frage stellen, ob der Link vom Webkatalog überhaupt nur annähernd so viel Wertigkeit besitzt wie der geforderte Backlink. Schaut man sich einmal die einzelnen Seiten bei so manchem Webkatalog an, dann findet man dort auf jeder Kategorienseite teils immens viele sogenannter Partnerlinks oder Werbelinks, neben den eigentlichen Linkeintragungen wohlgemerkt. Hier sollten sich solche Katalogbetreiber einmal selbst fragen, ob ihr Service wirklich gewinnbringend für andere ist.

Nur weil der „grüne Balken“ auf jeder Katalogseite vorhanden ist, heißt das noch lange nicht, dass die Links von genau solch einem Webkatalog auch wirklich derartig nützlich sind, dass sie einen Backlink rechtfertigen.Beim Webverzeichnis für Finanzen und Versicherungen sind die Linkeintragungen kostenlos und prinzipiell auch ohne Backlinkpflicht. Es können also finanzaffine Webseiten eingetragen werden, die sich beispielsweise mit den Themen Kreditkarte, Girokonto, Raten-Kredit, Geldanlagemöglichkeiten, Versicherungen oder Steuern befassen. Erwähnenswert ist hierbei, dass es sich nicht um einen „Gemischtwaren-Katalog“ mit allmöglichen Themengebieten handelt, sondern ganz speziell nur auf Finanzseiten abzielt. Dadurch wird für die Einträge eine gewissen Themennähe gewährleistet. Wünschenswert ist natürlich, dass Finanz-Webseiten eingetragen werden, die für den Surfer auch einen Nutzen darstellen und über die reine Werbemittelplatzierung hinausgehen. Einträge, die mit einem Backlink durchgeführt wurden, werden in den Kategorien zuerst gelistet. Ebenso sind bei Backlinkeinträgen auch Unterseiteneinträge möglich. Zudem macht dieser Webkatalog deutlich, dass man Werbung auf ein Minimum reduzieren kann und nicht auf jeder Kategorien-Unterseite 10 oder 20 sogenannter Partnerlinks anbringen muss.